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Prüfen ortsfester Elektroanlagen



Elektrische Anlagen und Betriebsmittel dienen der Übertragung, Verteilung und Anwendung elektrischer Energie. Sie unterliegen einer Alterung und Abnutzung und aus diesem Grund ist der Betreiber verpflichtet durch Instandhaltung, die Gebrauchsfähigkeit der Anlagen und Betriebsmittel zu gewährleisten.

Die Instandhaltung elektrischer Anlagen ist der Oberbegriff für Revision, Wartung und Instandsetzung. Nur die Instandhaltung reduziert das Risiko und schafft Sicherheit vor Unfällen, Sach- und Gebäudeschäden und trägt somit dazu bei, dass die Nutzungsdauer der Anlagen verlängert, der Anlagenwert verbessert und die maximale Einsatzbereitschaft gewährleistet wird.

Es gibt eine Fülle von Rechtsvorschriften, die sich direkt oder indirekt mit dem ordnungsgemäßen Zustand einer Anlage oder eines Betriebsmittels befassen. Damit diese Gesetze und Verordnungen eingehalten werden können, beziehen sie sich oft auf die allgemeinen anerkannten Regel der Technik, wie z.B. die VDE-Bestimmungen und die Unfallverhütungsvorschriften.

Der geforderte ordnungsgemäße Zustand einer Anlage ist der "Sollzustand".
Nach DIN VDE 0105, Teil 1, sind alle Mängel unverzüglich zu beseitigen, wenn durch das Weiterbestehen des bisherigen Zustandes eine Gefahr für Personen und Sachen entstehen kann. Dabei ist ein Mangel jeder die Sicherheit beeinträchtigenden Zustand. Der Betreiber elektrischer Anlagen und Betriebsmittel ist neben dem Errichter beziehungsweise Hersteller grundsätzlich verantwortlich für die Einhaltung der anerkannten Regel der Technik.
Nach TGL 200-0619/08 Teil 1 Abs. 1.7 dürfen schadhafte elektrotechnische Anlagenteile und Betriebsmittel bis zu ihrer Instandsetzung nur weiter betrieben werden, wenn das Leben oder die Gesundheit von Menschen oder bedeutenden Sachwerten nicht unmittelbar gefährdet sind und die lebenswichtige Versorgung der Bevölkerung sonst erheblich beeinträchtigt ist.

Hierbei gilt, das bestehende Anlagen neu in Kraft getretenen Rechtsvorschriften angepasst werden müssen, wenn das in den neuen Rechtsvorschriften gefordert wird. Sie müssen ferner angepasst werden, wenn zu erkennen ist, dass durch das Weiterbestehen des bisherigen Zustandes Menschen oder Sachwerte gefährdet werden können.

Nach den allgemein gültigen Bestimmungen müssen Prüfungen an elektrotechnischen Anlagen und Betriebsmittel durch Elektrofachkräfte durchgeführt werden, die zur Durchführung von Prüfungen befähigt sind und Kenntnisse in vergleichbaren Anlagen haben.

Bei unserer Tätigkeit im Not- und Havariedienst an den elektrotechnischen Anlagen stellen wir oft fest, dass die Schäden und Mängel an Schwachstellen vorkommen. Die Eindämmung der Schwachstellen ist daher eine der wichtige Aufgabe innerhalb der Instandhaltung und Bedarf neben der Anlagenkenntnis auch ein anwendungsbereites Wissen in den anzuwenden Vorschriften.

Da auch wir als Elektrofachkräfte nicht allwissend sein können, ist eine regelmäßige Schulung zu den Themen wie Instandhaltemethoden, Instandhaltungsplanung, VDE- und TGL-Bestimmungen und der Unfallverhütungsvorschriften notwendig.

Diese führten wir zum wiederholten Mal am 23.01.2018 in unserem TrainingsHome, in Holthusen durch einen zertifizierten Bildungsdienstleister, dem Bildungs Zentrum Elektrotechnik Hamburg als Inhouse Seminar durch.

Im Abschlussgespräch, zur Veranstaltung brachten alle Teilnehmer zum Ausdruck, das Sie sehr zufrieden waren, mit der Art und Weise der Wissensvermittlung, bestehend aus Theorie und Praxis und das der Inhalt Sie nachhaltig weiter begleiten wird. Probleme aus dem täglichen Instandhaltungsaltag wurden analysiert und verschiedene Lösungsansätze besprochen. Am Ende der Veranstaltung erhielten alle Beteiligten neben den Unterlagen, ihr Update-Zertifikat.

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